„Oben wird die Luft dünn!“ – Ein Teamevent in ungeahnten Höhen | Performics

„Oben wird die Luft dünn!“ – Ein Teamevent in ungeahnten Höhen

16. November 2017

9. November, 18:30, JUMP House Berlin. 40 Spezialsocken leuchten orange. Die Füße darin, die sie schützen und wärmen, kribbeln bereits erwartungsvoll. Laufsohlen aus Gummi sorgen für Grip und pushen das Selbstbewusstsein der 20 Kollegen, die diesen Abend mit einer besonderen Performance begehen. Wir sind zu allem entschlossen. Es muss wohl an den Socken liegen. Oder an 120 weiteren Argumenten.

Performance-Marketer im Höhenrausch

120 Trampoline auf 4.000 Quadratmetern lassen Jumper-Herzen schneller schlagen. Nein, nicht aus Angst. Es ist die Lust am Höhenrausch – und die Verheißung, wieder einmal Kind zu sein! Selbst ein Teil der Wände besteht aus herrlich weichen Trampolinen … Was kann da schon schiefgehen?
 

Das gut gelaunte JUMP House Team heißt uns willkommen. Großmütig nicken wir die „Dos and Don’ts“ ab und beziehen eilig unseren Platz in der VIP-Loge. Soweit alles standesgemäß. Am Nachbartisch wuselt die Konkurrenz: Eine Horde Knirpse, die Geburtstag feiert. – Doch wir sind nicht zum Feiern da. Wir haben eine Mission. Es geht um die Lufthoheit an diesem Abend! Unsere Coolness kontert noch die Ausgelassenheit. Doch auch die Halbwüchsigen sind Profis und geben sich keine Blöße.

Mögen die Spiele beginnen!

Nach kurzem Einspringen räumen wir uns beim Trampolin-Dodgeball gegenseitig ab – dank weicher Bälle völlig schmerzlos. Eine Step-Aerobic Session, natürlich ebenso auf Trampolinen, erweist sich als interessantes Intermezzo. Wer lieber weiterspringen will, tut das einfach. Mit Eis und Pizza machen wir später kurzen Prozess.
 

Anderthalb Stunden vergehen wie im Flug! (Pun intended)

Softdrinks fließen literweise, ebenso wie Schweiß. Denn das ist der Preis für unseren Fleiß. Wir sind ständig in Bewegung; ein einziges Auf und Ab. – Nur deshalb sind die Fotos unschärfer als die Motive!
Eine mysteriöse junge Dame reiht derweil Salti und Flickflacks nur so aneinander – so sahnig leicht und mühelos, als sei es das natürlichste der Welt. Auf die Frage, ob sie denn hier wohne, antwortet sie: „Früher mal“, und lächelt vielsagend. Die Effizienz der Antwort ist keinerlei Atemlosigkeit geschuldet. Bemerkenswert.
 

Doch auch wir haben einiges zu bieten: Vor allem Kollege Basti verblüfft mit Salti aus einem Guss, mal vorwärts, mal rückwärts, und wagt sich sogar an Schraubensprünge heran. Respekt! (Und ein großes Quäntchen Neid!) Auch wenn die Kräfte langsam schwinden: Man lernt von Fall zu Fall. Und fällt zum Glück stets weich.
Gespräche auf Englisch, Spanisch, Französisch und Deutsch würzen die Nahrungsaufnahme, doch so mancher hält es damit kurz: Noch immer locken 120 Trampoline und jedem einzelnen erweisen wir Ehre. Wir dürfen sogar noch weiterspringen, als unsere Zeit längst abgelaufen ist! Paradiesisch.
 

Der Adler ist gelandet

Wie heißt es noch in Heines „Wintermärchen“?

„Den Himmel überlassen wir / Den Engeln und den Spatzen.“

Danke, Heinrich. Feines Schlusswort. Leicht humpelnd, satt und glücklich, sowie in dem Wissen, diese Nacht wie ein Stein zu schlafen, geben wir den Berliner Luftraum frei und treten plaudernd unseren Heimweg an. Wir sind uns bewusst: Wir haben gewonnen. Die Knirpse vom Nachbartisch schlummern längst. Für die Gladiatoren der Lüfte endet ein erstklassiges Work-out und eine tolle Gelegenheit, die Kollegen besser kennenzulernen. Aus vielen ungewohnten Perspektiven.
Freude zu teilen schweißt zusammen. Offenbar gilt das auch für gemeinsam verdiente Muskelkater.
Liebe Kollegen: Jederzeit wieder! Danke für ein tolles Teamevent.

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