Funktionen von Keyword-Tool und Keyword-Planer im Vergleich – Beitrag von Andre bei Search Engine Watch | Performics

Funktionen von Keyword-Tool und Keyword-Planer im Vergleich – Beitrag von Andre bei Search Engine Watch

22. August 2013

In naher Zukunft wird das AdWords Keyword-Tool nicht mehr verfügbar sein. Wie wir bereits in einem früheren Blogpost erläutert haben, führt Google sein Keyword-Tool mit dem Traffic-Estimator zusammen und ersetzt die beiden alten Tools durch den neuen Keyword-Planer. Um durch unsere Erkenntnisse auch den internationalen Online-Marketern diese Umstellung zu erleichtern, erklärt Andre bei Search Engine Watch noch einmal, bei welchen Funktionen sich Keyword-Tool und Keyword-Planer unterscheiden, und welche Vor- und Nachteile der neue Keyword-Planner bringt.

„With the approaching consolidation of the Keyword Tool and the Traffic Estimator into the Keyword Planner, SEO and PPC professionals should become familiar with this new product. What does this change mean for keyword research?“

Die vielleicht wichtigste Änderung besteht darin, dass der Keyword-Planer einen integrierten Prozess von der Keyword-Recherche bis zur Erstellung von Anzeigengruppen und Kampagnen bietet. Dies bringt vor allem Vorteile im Bereich SEA – dem eigentlichen Anwendungsgebiet des Planers.
Darüber hinaus kann der Nutzer nun zu Beginn der Recherche zwischen drei verschiedenen Typen wählen, die jeweils unterschiedliche Funktionen bieten:

Typ 1: Ideen für Keywords und Anzeigengruppen suchen
Typ 2: Keywords eingeben oder hochladen, um deren Leistung zu ermitteln
Typ 3: Keyword-Listen vervielfachen

Lediglich bei Auswahl des ersten Typen erhalten SEAs und SEOs neben dem Suchvolumen für die eingegebenen Keywords auch neue Keyword-Ideen. Hier kann allerdings nur das Suchvolumen für 50 Keywords (plus Keyword-Ideen) ausgegeben werden, während bei Typ 2 und 3 Statistiken für bis zu 1.000 Keywords angezeigt werden.

Typ 2 bietet neben der manuellen Eingabe auch die Möglichkeit zum Upload der Keywords in einer CSV-Datei. Auf diese Weise kann dann sogar für 10.000 Keywords das Suchvolumen abgerufen werden. Darüber hinaus bietet dieser Typ 2 den Vorteil, dass der Nutzer sich nach der manuellen Eingabe oder dem Upload der Keywords entscheiden kann, ob er Angaben zum Suchvolumen oder zu Traffic-Schätzungen erhalten möchte.

Auch Typ 3 hat eine Besonderheit: Es handelt sich bei diesem dritten und letzten Typen um einen Wrapper, der zwei oder drei Listen von Keywords miteinander kombiniert. So übernimmt jeder dieser Typen durch seine speziellen Funktionen unterschiedliche Aufgaben.

Neben der Gliederung des Tools in drei Typen, die jeweils individuell auf bestimmte Bereiche der Keyword-Recherche zugeschnitten sind, gab es auch einige Änderungen in Bezug auf die verfügbaren Funktionen:

  • Das lokale Suchvolumen wird nur noch für exakte Eingaben ausgegeben
  • Lokales Suchvolumen kann spezifisch für Städte und Regionen abgerufen werden
  • Die Auswahl der Sprache dient als Wortfilter statt als Targeting-Filter: Begriffe, die nicht der ausgewählten Sprache entsprechen, werden entfernt
  • Zum Abrufen des Suchvolumens können Keywordlisten als CSV-Dateien hochgeladen werden
  • Die Trennung nach Endgeräten entfällt

Vor- und Nachteile des neuen Keyword-Planer

Andres Beitrag auf Search Engine Land bietet eine ausführliche Tabelle, die alle Funktionen des Keyword-Tools und des Keyword-Planers miteinander vergleicht. Die wichtigsten Vorteile bestehen in der Möglichkeit zum Abruf des Suchvolumens für einzelne Regionen, der neuen Option zum Upload von CSV-Dateien und im integrierten Wrapper.

Nachteile zeigen sich in Andres Vergleich vor allem im Bereich der Filter und Einstellungen. Das Suchvolumen kann nur noch für den Übereinstimmungstyp „exact“ abgerufen werden, globale und lokale Suchtrends sowie Suchvolumina für Google und Google Suchnetzwerk müssen in mehreren Schritten abgefragt werden, und eine getrennte Ausgabe des Suchvolumens für Mobiltelefone oder Desktop-PCs und Laptops ist nicht möglich. Darüber hinaus ist im Hinblick auf die Usability anzumerken, dass bei Typ 1 nur maximal 50 Keywords eingegeben werden können und dass die Eingewöhnung in das Tool zunächst etwas schwieriger erscheint.

„The Keyword Planner is an improvement for beginners and inexperienced users due to the minimized data possibilities. For professionals with more differentiated requirements, hopefully the planner will continue to be refined separately from the regional filters.”

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