10 Tipps für die perfekte Landingpage | Performics

10 Tipps für die perfekte Landingpage

6. August 2012

Landingpages sind eines der wichtigsten Mittel wenn es um die Generierung von Leads geht. Oft wird das Potential, das in diesem besonderen Seitentyp steckt von Unternehmen unterschätzt und zu wenig oder falsch genutzt. In diesem Artikel sollen die wichtigsten Faktoren zum Bau einer perfekten Landingpage genannt und erläutert werden:

Die „normale“ Website eignet sich nicht als Landingpage

Landingpages unterscheiden sich grundliegend von den klassischen Unterseiten einer Website und sind keinesfalls mit SEO-Seiten zu verwechseln! Um diese passend in das Gesamtbild der Website einordnen zu können sind folgende Fakten wichtig zu wissen:

Landingpages sind losgelöst von der eigentlichen Seitenstruktur und sind nicht von der normalen Website zu erreichen

Sie sind nicht vergleichbar mit typischen SEO-Seiten, da Landingpages nicht auf bestimmte Keywords ranken sollen. Da sie also keine SEO-Relevanz haben, sollten sie auf noindex/follow gestellt sein.

Elemente einer guten Landingpage

Eine gute Landingpage sollte eine klare Struktur aufweisen, der der Besucher ohne Schwierigkeiten folgen kann. Dazu gehört:

  • Headline (eventuell eine Zwischenüberschrift)
  • Eine kurze und übersichtliche Beschreibung des Angebots
  • Ein Bild oder Video, das das Angebot der Landingpage untermauert oder leichter verständlich macht
  • Ein farblich hervorstechender „Call-to-Action Button“
  • Optional vertrauenswürdige Elemente wie Logos, Testimonials oder Prüfsiegel

1. Entfernen der Navigation

Der Besucher der Landingpage ist nur wegen einer bestimmten und von ihm geforderten „Action“ auf diese Landingpage geleitet worden. Daher ist es zweckmäßig ihm jede Möglichkeit zu nehmen von der Landingpage weg navigieren zu können.

Die Konsequenz daraus ist, sämtliche Navigationselemente der normalen Unterseiten von den Landingpages zu entfernen.

2. Entfernen überflüssiger Elemente

Um dem Besucher der Seite einen klaren Weg zu gewünschten „Action“ (beispielsweise einer Anmeldung) sollten alle störenden und unwichtigen Elemente, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen könnten, entfernt werden. Der Fokus sollte auf eine klare und übersichtliche Seitenstruktur gelegt sein, bei der der Besucher direkt erkennen kann worum es geht und wie und wo er die „Action“ ausführen kann.

3. Matching von Optik und Message mit der Traffic-Quelle

Je nachdem aus welcher Quelle der Besucher gekommen ist, sollten die Message der Anzeige oder die Optik des Werbemittels mit der Landingpage in Übereinstimmung stehen:

4. Traffic-Quelle: Adwords

Typischer Weise ist einer der Haupteinstiegspunkte für eine Landingpage eine Anzeige bei Google Adwords. Wichtig ist, dass der Besucher die in der Anzeige gesehene Message auch direkt auf der Landingpage wiederfindet. Wichtige Schlagwort wie „kostenloser Download“ oder „Testversion anfordern“, die vorher vielleicht beworben wurden, müssen sich auf den ersten Blick finden lassen.

5. Traffic-Quelle: Display Avertising

Ein weiter typischer Einstiegspunkt ist die klassische Bannerwerbung. Diese Methode setzt neben der Werbemessage auch auf optische Aspekte, die sich in der Wahl der Gestaltung und der Farbauswahl der Landingpage deutlich wiederspiegeln sollten um dem Besucher das Gefühl zu geben an den richtigen Ort geleitet worden zu sein.

Entscheiden ist, dass der Besucher sich vom „Look & Feel“ und der Message der Landingpage gut abgeholt fühlt und die direkte Übereinstimmung zur Werbeanzeige zu erkennen ist. Dadurch wird Vertrauen geschaffen ´, was sich positiv auf die Conversionrate auswirkt.

6. Vermeidung von Unsicherheit

Nichts wirkt sich schlechter auf die Conversionrate aus als Unsicherheit der Besucher. Diese kann sowohl durch fehlende, als auch durch verwirrende Aussagen entstehen, weswegen sämtliche Textelemente auf ihre Klarheit überprüft werden sollten. Dazu bietet es sich an die Landingpage durch nicht am Erstellungsproszess beteiligte Personen auf Verständlichkeit überprüfen zu lassen. Diese Eindrücke sind oft sehr wichtig um eine für den Besucher verständliche Landingpage zu erstellen.

Zusätzliche Sicherheit bieten auch in diesem Fall die unter Punkt 2 beschriebenen Logos, Testimonials und Gütesiegel.

7. Landingpages nur für das Wesentliche

Natürlich ist es sehr einfach für wirklich alles eine Landingpage zu bauen. Allerdings sollte man Landingpages nur für die wesentlichen Angebote oder Dienstleistungen erstellen, die dem Seitenbesucher auch einen Mehwert bieten.

Landingpages wie „Kontaktieren Sie uns“ oder „Unsere Angebote“ machen wenig Sinn, da dieser Seitentyp seine volle Wirkung nur entfaltet wenn die Landingpage auf eine spezifische Dienstleistung ausgerichtet ist. Als weiterer Faktor kommt hinzu, dass der Traffic meistens per Adwords oder Display Advertising eingekauft ist und somit Geld kostet.

8. Das Kontaktformular

Das Kontaktformular sollte nur die Datensätze abfragen, die für die Angebotserstellung oder die Kontaktaufnahme notwendig sind. Je mehr Datensätze abgefragt werden, desto wahrscheinlicher ist ein Abbruch durch den User. Optional sollten freiwillige Eingabefelder auch als solche direkt zu erkennen sein oder eben direkt weggelassen werden.

9. Der Call-to-Action-Button

Der Call-to-Action-Button ist das wichtigste Element der Landingpage, da er den Besucher in den eigentlichen Dienstleistungsprozess führt. Daher sollte der Button direkt ins Auge stechen und sich vom Rest der Landingpage farblich und von der Positionierung abheben.

Wichtig ist auch die Beschriftung der Buttons, da Schriftzüge wie „Bestellen“ oder „Anfordern“ eventuell abschreckend wirken können, da sie sehr verbindlich klingen. Besser ist es hier eine klare Message zu senden, indem man den Button mit Hinweisen wie „kostenlos Anfordern“, „unverbindliches Angebote einholen“ oder „kostenfreier Download“ kennzeichnet.

10. Baue viele Landingpages

Landingpages sollten individuell für jedes Produkt oder Dienstleistungsangebot genutzt werden. Aber auch für verschiedene Werbebotschaften und Bannerlayouts sollten individuelle Landingpages angefertigt werden, so dass sich der Besucher direkt „abgeholt“ fühlt (siehe Punkt 5). Daher macht es Sinn viele verschiedene Landingpages zu betreiben und permanent zu testen, welche der Kombinationen die beste Conversionrate aufweist.

Entscheiden ist, dass es die perfekte Landingpage nicht gibt! Durch permanentes Testing und analysieren der Daten sollten neuen Variationen, welche sich in der Message, der Farbgebung oder Gestaltung der Seite äußern können, geprüft werden. Aus den Daten werden dann erneut die besten Ergebnisse für einen weiteren Tests verwendet. Somit ist ein wichtiger Bestandteil bei der Nutzung dieses Seitentyps ein kontinuierlicher Optimierungsprozess der niemals wirklich aufhört.

Bildnachweis:
© Image via Flickr – Midland Airport „Boeing 787-9 Crosswind Landing“ Bestimmte Rechte vorbehalten. Quelle: Flickr.com
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